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Opéra Comique

Sabine Hartl & Olaf-Daniel Meyer
Opéra Comique

Opéra Comique

Place Boieldieu, 75002 Paris

France


www.opera-comique.com
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Die Opéra Comique wurde 1714, während der Herrschaft Ludwig XIV. gegründet. Es ist eine der ältesten französischen musikalischen und dramatischen Institutionen, gemeinsam mit der Opéra de Paris und der Comédie-Française. Vor der französischen Revolution wurde die Opéra Comique zum Symbol französischer Kultur, weithin bekannt in Europa und anderswo. Sie produzierte die bekanntesten französischen Opern, die bis heute gespielt werden: Berlioz’ La Damnation de Faust, Bizet’s Carmen, Delibes’ Lakmé, Offenbach’s Les Contes d’Hoffmann, Debussy’s Pelléas et Mélisande, Ravel’s L’Heure espagnole

Nachdem die Opéra Comique 1939 mit der Paris Opéra vereint worden war, hat sie ihre Eigenständigkeit 1989 zurückerlangt und wurde 2005 zum Nationaltheater. Seit 2015 steht die Opéra Comique unter der Leitung von Olivier Mantei und produziert Meisterwerke des Repertoires und Barockwerke, sowie Neuschöpfungen.

Die Opéra Comique, die seit 1783 in der zweimal abgebrannten Salle Favart zuhause ist, wurde im Jahr 1898 eingeweiht. 1977 wurde die Opéra Comique unter Denkmalschutz gestellt, nachdem sie als herausragendes Beispiel der Architektur und Ornamentik ihrer Zeit gilt.

Die Opéra comique repräsentiert zugleich das Genre der opéra comique. Der Begriff ‚comique’ bedeutet nicht, dass es unbedingt Gelächter hervorrufen muss, sondern, dass gesungene Abschnitte mit gesprochenen Dialogen durchsetzt sind. Das Genre grenzt sich somit von der Oper ab, wo durchgehend gesungen wird.

 

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