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Alberto Ricci

Teatro Regio Parma - Festival Verdi

La traviata 

Rückblick | Verdi

Diese Vorstellung ist nicht mehr als Video auf unserer Plattform verfügbar. Sie können aber weiterhin das zusätzliche Material der Produktion nutzen.

Erleben Sie eine der größten Liebesgeschichten aller Zeiten auf der Opernbühne, wie sie ein preisgekröntes Team von jungen Künstlern umsetzt.

Violetta ValéryIsabella Lee
AlfredoAlessandro Viola
Flora BervoixMarta Leung
AnninaLuisa Tambaro
Giorgio GermontMarcello Rosiello
Gastone de LetorièresPaquale Scircoli
Barone DoupholCarlo Checchi
Marchese d'ObignyClaudio Levantino
Dottor GrenvilGerard Farreras Gonzáles
Giuseppe, Violettas DienerUgo Rosati
Ein Diener FlorasSandro Pucci
Ein DienstmannRaffaele Constantin
ChorTeatro Comunale di Bologna
OrchesterTeatro Comunale di Bologna


MusikGiuseppe Verdi
LibrettoFrancesco Maria Piave
Musikalische LeitungSebastiano Rolli
InszenierungAndrea Bernard
BühneAndrea Bernard, Alberto Beltrame
KostümeElena Beccaro
ChoreografieMarta Negrini
ChorleitungAndrea Faidutti
Teatro Regio Parma - Festival Verdi

La Traviata ist die Chronik einer vorhergesagten Tragödie. Sie ist auch der Bericht von einem Aufstieg, einem Fall und einer Erlösung. Aber noch so viel mehr als das – sie ist die Geschichte einer Liebe größer als Vorurteile, größer als die Gesellschaft, größer als das Leben.

Akt 1 ist eine Party in der Wohnung der Kurtisane Violetta Valéry in Paris. Noch immer kommen Gäste dazu. Gaston erzählt Violetta, dass der junge Alfredo Germont in sie verliebt ist. Alfredo wird dazu überredet ein Trinklied anzustimmen (“Libiamo, ne’ lieti calici”) anstelle ihres verärgerten Liebhabers Baron Douphol. Eine Musikkapelle sagt einen Tanz an, aber Violetta bleibt zurück. Alfredo, der ihre Blässe bemerkt, bedrängt sie ihr zügelloses Leben aufzugeben und gesteht ihr seine Liebe (“Un di felice”). Sie macht sich über ihn lustig, ist aber innerlich von seiner Liebeserklärung berührt. Einige der Gäste kommen zurück, und Alfredo wird weggeschickt mit der Bitte, er möge wieder kommen, wenn die Kamelie, die sie ihm schenkt, verblüht sei. Die Party ist vorbei, und Violetta nun alleine. Sie grübelt über die Wirkung Alfredos Liebe (“Ah, fors’è lui”). Aber sie entscheidet sich im Hier und Jetzt zu leben, trotz des Echos von Alfredos Zeugnis seiner Liebe (“Sempre libera”).

Akt 2 beginnt drei Monate später in Violettas Landhaus. Sie und Alfredo leben mittlerweile zusammen. Seine Fröhlichkeit (“De’ miei bollenti spiriti”) wird jäh unterbrochen, als die Dienerin Annina ihm berichtet, sie habe den Verkauf des Wagens der Herrin arrangiert. Er bricht sofort nach Paris auf, um selbst Geld zu verdienen. Violetta kommt herein und schlägt eine Einladung ihrer Freundin Flora Bervoix aus. Ein Fremder wird angekündigt. Es ist Alfredos Vater, der sich in den Kopf gesetzt hat, sie zu überzeugen, seinen verlorenen Sohn zu verlassen. Sie beschreibt ihm, was sie alles für ihn aufgegeben hat. Als Germont ihr sagt, dass die Liaison die Ehe seiner Tochter gefährdet, protestiert sie und sagt, sie habe nicht mehr lange zu leben. Aber er bleibt hartnäckig, und sie findet sich mit dem Opfer ab und bittet nur, dass er seiner Tochter und auch Alfredo erst nach ihrem Tod davon erzählt (“Dite alla giovine”). Wieder allein schreibt sie einen Brief an Alfredo, dass sie beschlossen hat zu Douphol zurückzukehren. Plötzlich erscheint Alfredo. Sie bittet ihn, sie weiterhin zu lieben, und tritt ab (“Amami, Alfredo”). Der Diener sagt ihm, sie sei nach Paris gegangen, und er empfängt den Brief. Sein Vater kommt zurück um ihn zu trösten (“Di Provenza”), doch er ist fest entschlossen ihr zu folgen.

Später an diesem Abend hören die Gäste in Floras Stadthaus von der Trennung von Violetta und Alfredo. Gaston unterhält die Gäste. Alfredo kommt und beginnt zu spielen, dann kommt eine völlig verzweifelte Violetta mit Douphol. Ein Streit zwischen den beiden Männern wird dadurch verhindert, dass das Abendessen angesagt wird. Violetta bittet Alfredo um ein Gespräch unter vier Augen, Sie lügt ihn an, dass sie Douphol liebt, und er erniedrigt sie öffentlich, indem er ihr seine Gewinne zu Füßen wirft. Sein Vater kommt herein und tadelt ihn wegen seiner Grausamkeit.

Akt 3 findet sechs Monate später in Violettas Pariser Wohnung statt. Violetta stirbt an Tuberkulose. Der Arzt gibt ihr zwar Hoffnung, aber sagt Annina, dass das Ende nahe sei. Violetta liest immer und immer wieder einen Brief von Germont, der Alfredos Rückkehr verspricht. Aber es ist zu spät, und sie verzweifelt an ihren Träumen (“Addio del passato”). Draußen findet gerade ein Karneval statt, und Alfredos überraschende Rückkehr wird verkündet. Für eine kurze Weile sind sie wieder vereint (“Parigi, o cara”). Violetta klammert sich verzweifelt an ihr Leben, aber ihre Kräfte schwinden. In Gegenwart eines reuigen Germont schenkt sie Alfredo eine Miniatur von sich und stirbt.