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Victorian Opera

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La Sonnambula

Amina ist kurz davor Elvino zu heiraten...

Rückblick | Bellini

Diese Vorstellung ist nicht mehr als Video auf unserer Plattform verfügbar. Sie können aber weiterhin das zusätzliche Material der Produktion nutzen.

AminaJessica Pratt
Graf RodolfoPaolo Pecchioli
LisaGreta Bradman
ElvinoCarlos E. Bárcenas
TeresaRoxane Hislop
NotarTomas Dalton
AlessioTimothy Newton
ChorVictorian Opera Chorus
OrchesterOrchestra Victoria


MusikVincenzo Bellini
LibrettoFelice Romani
Musikalische LeitungRichard Mills
LichtPeter Darby

Amina ist jung und schön. Amina ist die beliebteste junge Dame in ihrem Heimatdorf. Amina ist kurz davor ihren Liebhaber Elvino zu heiraten. Aber bald wird in diesem malerischen Schweizer Dörfchen alles so richtig schief gehen.

Elvino singt “Perdona, o mia diletta” („Vergib mir, o meine Geliebte“), der zu spät zu seiner eigenen Verlobungsfeier kommt. Das Paar singt zusammen “Prendi, l’anel ti dono”, und Elvino bietet Amina einen Ring an. Währenddessen stellt der glücklose Alessio Lisa vergebens nach, die sich noch immer nach ihrer verlorenen Liebe zu Elvino sehnt.

Plötzlich erscheint ein Fremder, der mit seiner Umgebung seltsam vertraut ist. Er sagt den Dorfbewohnern, dass er das Dorf kennt, und er behauptet, Amina erinnere ihn an eine Frau, die er vor langer Zeit einmal geliebt hat. Das provoziert Elvinos Eifersucht, aber nachdem die Frischverheirateten darüber streiten, verspricht Elvino, seinen Neid im Zaum zu halten (“Son geloso del zeffiro errante” / „Ich beneide den wandernden Zephyr”). Währenddessen unterhalten die Dorfbewohner den Fremden mit einer Geschichte von einem Dorfgeist, aber er lacht nur darüber.

In der Herberge flirten Lisa und der Fremde, der sich nun als Graf Rodolfo herausstellt, Sohn und Erbe des früheren Grafen, schamlos. Als sie jedoch jemanden kommen hört, läuft sie davon und verliert dabei ihr Taschentuch. Plötzlich kommt der Geist herein, der aber gar kein Geist ist, sondern Amina, die schlafwandelt und dabei Elvino sucht. Rodolfo denkt darüber nach, die Situation auszunutzen, aber entscheidet sich aufgrund einer Gewissensregung dagegen, weil ihm klar wird, dass die schlafwandelnde Gestalt Aminas von den Dorfbewohnern als Geist gedeutet wird. Als er Leute näherkommen hört, entscheidet er sich aus dem Fenster zu flüchten. Nun ist Amina in Rodolfos Zimmer alleine, und sie wacht auf, als Lisa eine Gruppe von ankommenden Dorfbewohnern auf sie hinweist.

Das sieht Elvino und entscheidet, Amina sei ihm untreu gewesen. Er bläst die Hochzeit ab. Aber Amina hat ihre sie verehrenden Fans nicht verloren: die Dorfbewohner entscheiden, dem Grafen Rodolfo von Aminas Unschuld zu berichten. Teresa, Aminas Adoptivmutter, macht ihrer Tochter Mut, doch Amina verliert die Hoffnung. Elvino nimmt Aminas Ring wieder an sich und entscheidet, dass er eigentlich Lisa heiraten will und nicht Amina. Rodolfo versucht Elvino von Aminas Unschuld zu überzeugen und erklärt ihm, sie habe schlafgewandelt, aber Elvino will das nicht akzeptieren.

Teresa spricht Lisa auf die neuen Hochzeitsvereinbarungen an. Lisa reagiert keck und sagt, sie sei im Gegensatz zu Amina tugendhaft, man habe sie noch nie in einem Zimmer allein mit einem fremden Mann erwischt. Als Antwort darauf holt Teresa das Taschentuch heraus.

Die Dorfbewohner sind schockiert, als sie sehen, dass Amina über eine gefährliche Brücke zur Mühle schlafwandelt, und sie wollen sie aus Angst, sie könnte fallen, nicht wecken. Im Gehen singt sie eine niedergeschlagene Arie, in der sie an ihrer verlorenen Liebe verzweifelt (“Ah! non credea mirarti si presto estinto, o fiore!” / „Ach, ich hätte nicht geglaubt, euch so schnell verwelkt zu sehen, o Blumen der Liebe!”). Der zutiefst betroffene Elvino sieht seinen schweren Fehler ein und nimmt Amina, sobald sie die Brücke verlassen hat, in seine Arme. Amina singt die Arie “Ah, non giunge” um ihrer Freude über diese wunderbare Wendung der Ereignisse Ausdruck zu verleihen.