Eine Hohepriesterin der Druiden ist hin- und hergerissen zwischen ihren heiligen Gelübden und verbotener Liebe für einen gegnerischen Hauptmann. Normas Geheimnis sind zwei Kinder, die sie mit dem römischen Geliebten hat. Doch als er seine Zuneigung einer anderen schenkt, löst sein Verrat eine qualvolle Reihe an Ereignissen aus, die Norma zwingen, den endgültigen Akt der Rache in Erwägung zu ziehen.
Von der legendären Arie „Casta diva“ bis zum erschütternden Finale der Oper bietet Bellinis Partitur Belcanto-Glanz und Musik, die zu den gefühlvollsten in der Opernliteratur gehört. Meisterhaft weiß Bellini, Musik mit dramatischer Bedeutung zu verknüpfen, und so scheint jede Note den puren, menschlichen Preis von Liebe und Opfer enthüllen. In der Neuproduktion der Irish National Opera singt die georgische Sopranistin Salome Jicia die Rolle der Norma, eine Tour de Force der Gesangskunst, die durch die Callas berühmt wurde; an ihrer Seite der guatemaltekische Tenor Mario Chang als der römische Hauptmann Pollione. Die Produktion steht unter der musikalischen Leitung von Maurizio Benini und der Regie von Orpha Phelan, die eine langjährige Zusammenarbeit mit der INO verbindet.
BESETZUNG
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Norma
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Salome Jicia
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Pollione
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Mario Chang
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Adalgisa
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Siobhán Stagg
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Oroveso
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William Guanbo Su
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Flavio
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Aaron O'Hare
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Clotilde
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Leanne Fitzgerald
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Chor
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Chor der Irish National Opera
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Orchester
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Orchester der Irish National Opera
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Musik
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Vincenzo Bellini
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Text
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Felice Romani
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Musikalische Leitung
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Maurizio Benini
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Regie
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Orpha Phelan
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Regieassistenz
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Grace Morgan
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Bühne und Kostüme
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Madeleine Boyd
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Licht
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Matt Haskins
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Chorleitung
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Richard McGrath
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Handlung
I. Akt
Oroveso und sein Volk stehen schon seit einiger Zeit unter Belagerung durch die Römer und sind entschlossen, sich zu wehren. Sie beten darum, dass sie sich bald an ihren Eroberern rächen können, und warten nur noch darauf, dass Orovesos Tochter Norma, ihre geistliche Anführerin, ihnen den Startschuss gibt. Pollione, ein römischer Feldherr, vertraut sich seinem Vertrauten Flavio an. Obwohl Pollione heimlich zwei Kinder mit Norma hat, liebt er sie nicht mehr; vielmehr hat er sich in die jüngere Adalgisa verliebt und fürchtet, wie Norma reagieren wird. Norma ist erzürnt, als sie ihre blutrünstigen Anhänger sieht. Sie rät ihnen, vorerst den Frieden zu wahren, und verspricht ihnen, wenn die Zeit reif ist, selbst den Aufstand gegen die Römer anzuführen.
Insgeheim sorgt sie sich um Polliones Sicherheit und ahnt, dass er sie nicht mehr liebt. Adalgisa betet um die Kraft, ihren Geliebten zu vergessen, in der Hoffnung, sich stattdessen der Sache ihres Volkes widmen zu können. Pollione verkündet, dass er nach Rom zurückkehren wird, und überredet Adalgisa, am nächsten Tag mit ihm zu fliehen. Norma erzählt ihrer Vertrauten Clotilde von ihrer Angst, dass Pollione sie und ihre Kinder verlassen könnte. Adalgisa gesteht Norma, dass sie einen Geliebten hat, und ist überglücklich, als Norma sie drängt, ihrem Herzen zu folgen.
Gerade als Norma Adalgisa von ihren Verpflichtungen entbindet, erscheint der bislang namenlose Mann. Norma ist entsetzt, als sie erkennt, dass Adalgisas Geliebter kein anderer als Pollione ist. Als Adalgisa die Situation begreift, weist sie Pollione zurück.
II. Akt
Norma erwägt, ihre beiden Kinder zu töten, anstatt sie in Schande als die verlassenen Kinder eines Römers leben zu lassen. Schließlich bittet sie aber Adalgisa, mit Pollione nach Rom zu gehen und die Kinder mitzunehmen. Doch Adalgisa hat nicht mehr die Absicht, mit Pollione durchzubrennen; sie verspricht vielmehr, ihn davon zu überzeugen, zu Norma zurückzukehren. Orovesos Anhänger sind nach wie vor kriegslustig. Er versteht ihre Frustration, rät ihnen jedoch, Ruhe zu bewahren und weiterzumachen. Norma erfährt, dass es Adalgisa nicht gelungen ist, Pollione davon zu überzeugen, sich seiner Verantwortung zu stellen. Norma ruft ihr Volk zum Krieg gegen die Römer auf. Alle versammeln sich voller Aufregung in Erwartung der bevorstehenden Schlacht. Während sich die Krieger auf den Kampf vorbereiten, wird ein römischer Eindringling innerhalb der Umfriedung entdeckt; als dieser sich als Pollione herausstellt, wird die Loyalität der Frauen im Lager in Frage gestellt. Norma ruft ihr Volk dazu auf, sich auf eine Hinrichtung vorzubereiten. Zunächst ist sie geneigt, Adalgisa die Schuld zu geben, doch dann verkündet Norma, dass sie selbst die Schuldige ist. Von ihrer Stärke bewegt, erkennt Pollione zu spät, dass Norma die Frau ist, die er wirklich liebt, und bittet darum, ihr Schicksal teilen zu dürfen. Norma fleht Oroveso an, sich um seine Enkelkinder zu kümmern, bevor sie und Pollione im Tod vereint werden.
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