Poseidon verlangt von Medusa, dass sie sich ihm unterwirft. In der Hoffnung, sie zu schützen, wird Medusa von ihren Schwestern fortgeschickt, um bei den Priesterinnen des Tempels der Athena zu leben. Doch der Gott des Meeres steigt aus den Wellen empor, vergewaltigt die junge Frau und schändet den Tempel. Zur Strafe für diese Entweihung verwandelt Athena Medusa in ein Monster: ihre Haare werden zu Schlangen und ihr Blick versteinert alle, die ihr in die Augen blicken. Diese schreckliche Kraft weckt die Lust von Helden, die Medusa in der Verbannung aufsuchen …
Seit Jahrhunderten ist Medusa, die ikonische Figur aus der griechischen Mythologie, Inspirationsquelle für zahlreiche Künstler, darunter Da Vinci, Rubens, Caravaggio, Cellini, Rodin und Picasso, um nur wenige zu nennen. In diesem neuen Werk, das von La Monnaie in Auftrag gegeben wurde, erforschen Komponist Iain Bell sowie Regisseurin und Librettistin Lydia Steier die menschliche Dimension dieses großen Mythos. Durch die Stimme der Sopranistin Claudia Boyle wird Medusa live auf OperaVision als eine komplexe und zutiefst bewegende Frauenfigur wiedergeboren – allein inmitten der steinernen Statuen derer, die in ihrem Machthunger versuchten, sie zu zerstören. Wagen Sie es, Medusa in die Augen zu blicken? Vielleicht werden Sie erkennen, wer sie wirklich ist.
Triggerwarnung – Diese Inszenierung enthält in einer Szene am Ende des 1. Akts eine Darstellung expliziter sexueller Gewalt, die verstörend wirken kann.
BESETZUNG
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Medusa
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Claudia Boyle
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Euryale
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Paula Murrihy
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Stheno
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Angela Denoke
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Perseus
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Josh Lovell
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Poseidon
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Konstantin Gorny
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Athena
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Mary Elizabeth Williams
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Oberpriesterin
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Anu Komsi
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Danaë
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Marie-Juliette Ghazarian
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Orchester
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Symphonieorchester La Monnaie
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Chor
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La Monnaie Chorus Academy
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Musik
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Iain Bell
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Text
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Lydia Steier
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Regie
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Lydia Steier
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Musikalische Leitung
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Michiel Delanghe
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Bühne
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Flurin Borg Madsen
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Kostüme
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Katharina Schlipf
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Licht
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Elana Siberski
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Dramaturgie
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Mareike Wink
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Chorleitung
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Emmanuel Trenque
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