Orfeo ist so sehr von Trauer über den Tod seiner geliebten Euridice überwältigt, dass die Götter ihm erlauben, sie aus der Unterwelt zurückzuholen – unter der Bedingung, dass er sie unterwegs nicht anblickt. Aber wer kann widerstehen, einen geliebten Menschen anzusehen?
Die 1762 uraufgeführte Oper Orfeo ed Euridice ist ein Wendepunkt in der Geschichte der Oper. Gluck befreit die Handlung von den Konventionen der Oper seria des 18. Jahrhunderts und führt Geschmeidigkeit in das Drama ein, der starre Wechsel von Arie und Rezitativ wird aufgegeben, Kontinuität und Einheit sind die Eckpfeiler von Glucks Reform. Die Bewegung in seiner Musik mit ihrer lyrischen Intensität sowie der Verflechtung von Chören, Gesang und Tanz spricht Theaterschaffende aus allen Bereichen an. Die Neuproduktion von Glucks Orfeo ed Euridice am Opernhaus Daegu bildete den Abschluss des 22. Internationalen Opernfestivals von Daegu und steht ganz im Zeichen des Festivalmottos Per Sempre. Unter der musikalischen Leitung von Junghyun James Cho ist in der Inszenierung von Sookjeong Eom eine lokale Besetzung aus koreanischen Opernsänger:innen auf internationalem Niveau zu erleben.
BESETZUNG
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Orfeo
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Kim Jungmi
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Euridice
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Heejin Oh
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Amore
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Lee Junghyun
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Orchester
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Daegu International Opera Orchestra
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Chor
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Chor der Daegu Opera
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Musik
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Christoph Willibald Gluck
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Text
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Ranieri de’ Calzabigi
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Junghyun James Cho
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Regie
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Sookjeong Eom
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Choreografie
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Youngnam Kim
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Bühne
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Hyunjung Kim
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Kostüme
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Jaehee Lee
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Licht
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Gilhwan Moon
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Video
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Sooho Jang
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Galerie