Roméo et Juliette
Teatro dell’Opera di Roma

Roméo et Juliette

Gounod
Verfügbar in
Streamed am Streamed bis Aufnahme vom
Gesungen auf
Französisch
Untertitel auf
Italienisch
Französisch
Englisch

Zwei Jugendliche aus verfeindeten Familien in Verona sind unsterblich ineinander verliebt und heiraten im Geheimen. Die folgenden Missverständnisse und Gewalt führen zu einem tragischen Finale.

Gounod und seine Librettisten Julies Barbier und Michael Carré konzentrierten Shakespeares Schauspiel fast ausschließlich direkt auf die Beziehung der zwei Hauptfiguren. Es entstand eine Oper, die besonders reich an wunderschöner Musik für Tenor und Sopran ist: Roméo und Juliette haben nicht weniger als vier Duette, was Gounod später in Manon und Werther wiederholte. Die neue Produktion des Teatro dell’Opera di Roma steht unter der Regie von Luca de Fusco, der die Handlung aus der Renaissance in das Italien des Jahres 1943 verlegte, während der kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den Faschisten und Partisanen. Unter der musikalischen Leitung von Daniel Oren sind zwei gefeierte Sänger:innen in den Hauptpartien zu erleben: Nino Machaidze als Juliette und Vittorio Grigolo als Roméo.

BESETZUNG

Juliette
Nino Machaidze
Roméo
Vittorio Grigolo
Frère Laurent
Nicolas Courjal
Mercutio
Mihai Damian
Stéphano
Aya Wakizono
Capulet
Christian Senn
Tybalt
Valerio Borgioni
Gertrude
Géraldine Chauvet
Le duc de Vérone
Nicolas Courjal
Pâris
Alejo Álvarez Castillo
Benvolio
Raffaele Feo
Grégorio
Alessio Verna
Chor
Chor des Teatro dell’Opera di Roma
Orchester
Orchester des Teatro dell’Opera di Roma
...
Musik
Charles Gounod
Text
Jules Barbier, Michel Carré
Musikalische Leitung
Daniel Oren
Regie
Luca De Fusco
Bühne und Kostüme
Marta Crisolini Malatesta
Licht
Gigi Saccomandi
Video
Alessandro Papa
Bewegung
Alessandra Panzavolta
Chorleitung
Ciro Visco
...

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Trailer

Sneek Peek: Roméo et Juliette

Die Liebe eines Paares steht unter einem schlechten Stern – hier im Italien der 1940er.

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Hinter den Kulissen

Wenn jedes Instrument die Geschichte erzählt

Daniel Oren (Dirigent) enthüllt die musikalischen Geheimnisse von Gounods Roméo et Juliette. Er untersucht eine Partitur, in der jedes musikalische Detail Shakespeares tragische Liebesgeschichte unterstützt – vom Chor, der auf eigene Weise zu einer Figur wird, hin zu einem Orchester, das reich an Farben und Gefühl ist.

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Hinter den Kulissen

Liebe in Schwarzweiß

Régisseur Luca de Fusco versetzt Shakespeares Meisterwerk ins Italien der 1940er. In dieser dunklen und grausamen Realität im Stile eines alten Spielfilms sind Roméo und Juliette die einzigen Figuren in Farbe – ausgerüstet mit Träumen von der Liebe, die über den Krieg triumphiert.

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HANDLUNG

I. Akt

Im Haus der Adelsfamilie Capulet in Verona findet ein Maskenball statt. Tybalt, Juliettes Cousin, und Paris, ihr Verlobter, mischen sich unter die Gäste. Der Hausherr erscheint und stellt den Gästen seine Tochter Juliette vor. Eine weitere Gruppe junger Männer trifft verkleidet auf dem Ball ein. Unter ihnen befinden sich Roméo aus der rivalisierenden Familie Montaigu und sein Freund Mercutio. Roméo, bedrückt von unheilvollen Träumen, ist sich nicht sicher, ob er an diesem gefährlichen Ort bleiben soll. Mercutio neckt ihn sanft und erinnert ihn an die trügerische, lügnerische Natur von Mab, der Königin der Träume. Sobald er Juliette erblickt, verliebt sich Roméo in sie. Die Amme Gertrude preist Juliette die guten Eigenschaften von Pâris an, doch sie fühlt sich noch nicht bereit für die Ehe und fürchtet, aus Liebe leiden zu müssen. Roméo ist mit Juliette allein und gesteht ihr seine innigen Gefühle, doch seine Identität wird von Tybalt entdeckt. Roméo verschwindet, während Juliettes Vater Tybalt beruhigt und seine Gäste dazu anregt, weiter zu tanzen.

II. Akt

Es ist Nacht. Mit Hilfe seines Pagen Stéphano schleicht sich Roméo in den Garten der Capulets, blickt auf das beleuchtete Fenster von Juliettes Zimmer und preist ihre Schönheit. Juliette erscheint auf dem Balkon und bekennt ihre erwiderte Liebe. Ihr Treffen wird von Grégorio und einigen anderen Dienern der Capulets unterbrochen, die einen Eindringling vermuten. Gertrude lenkt sie mit einer List ab. Die beiden Liebenden kehren zu ihrer Zweisamkeit zurück und schwören sich ewige Liebe. Roméo geht fort und wünscht seiner Geliebten zärtlich eine gute Nacht.

III. Akt

1. Szene

Roméo begibt sich zu Bruder Laurent, gefolgt von Juliette mit ihrer Amme. Das junge Paar bittet ihn, sie zu trauen. Der Pater willigt ein, in der Hoffnung, dass ihre Liebe dazu beitragen möge, den uralten Familienhass zu besänftigen. Nach der Zeremonie geht Juliette mit ihrer Amme fort, in der Erwartung, ihren Geliebten noch am selben Abend zu sehen.

2. Szene

Auf der Straße vor dem Haus der Capulets sucht Roméos Page Stéphano nach seinem Herrn und erzählt die Geschichte einer Turteltaube, die bald aus Liebe ihr Nest verlassen wird. Diese offensichtliche Anspielung auf Juliettes Geschichte weckt den Zorn der Capulets. In Begleitung von einigen anderen Dienern fordert Grégorio Stéphano zum Duell heraus. Mercutio schreitet ein, um dem Pagen beizustehen, und in diesem Moment mischt sich auch Tybalt in den Streit ein. Roméo erscheint auf der Bildfläche und versucht, den Frieden wiederherzustellen, inspiriert von der Liebe und ohne Rücksicht auf die Vorwürfe der Feigheit, die die Capulets ihm entgegenwerfen. Doch seine Bitten stoßen auf taube Ohren. Tybalt tötet Mercutio, woraufhin Roméo Tybalt tötet – im Sterben bittet Tybalt noch Juliettes Vater, ihre Hochzeit mit Pâris zu beschleunigen. Der Herzog von Verona, der den letzten Teil des Streits miterlebt hat, erkennt den unlösbaren Streit an, der die Familien entzweit, und verbannt Roméo aus Verona, wobei er ihm befiehlt, die Stadt noch am selben Abend zu verlassen.

IV. Akt

1. Szene

Es ist Nacht. Juliette ist in ihrem Zimmer und vergibt Roméo, dass er ihren Cousin in Notwehr getötet hat. Das junge Paar begrüßt sich. Bei Tagesanbruch muss Roméo Verona verlassen. Juliette bleibt allein zurück und wappnet sich für die bevorstehende Prüfung.

2. Szene

Unmittelbar nachdem Roméo gegangen ist, trifft Capulet mit Bruder Laurent ein, um die Hochzeit von Juliette und Pâris zu arrangieren. Als er allein ist, vertraut der Pater seinem Schützling seinen Plan an. Sie soll ein von ihm zubereitetes Mittel einnehmen, damit sie alle für tot halten. Wenn sie dann am nächsten Tag wieder erwacht, kann sie mit Roméo fliehen. Das Mädchen stimmt dem Plan zu und nimmt das Mittel ein. Die Hochzeitszeremonie beginnt, doch zum Entsetzen aller erscheint Juliette nicht.

V. Akt

Da niemand Roméo von dem Plan in Kenntnis setzen konnte, glaubt er, Juliette sei wirklich tot. Er begibt sich in die Gruft der Capulets und trinkt in seiner Verzweiflung beim Anblick seiner Geliebten, die leblos, aber immer noch schön daliegt, ein tödliches Gift – kurz darauf erwacht sie. Das junge Paar erkennt einander wieder und bekundet seine ewige, gegenseitige Liebe, bevor Juliette sich mit einem Dolch tötet, um für immer mit Roméo vereint zu sein.